Russisch lernen in Moskau

Roter Platz, Kreml, die Tretjakow-Galerie und das Tolstoihaus – das sind „must sees“ für jeden Moskaubesucher. Die Metropole Moskau ist Hauptstadt des 17 Millionen Quadratkilometer großen Russland, welches sich über nicht weniger als 10 Zeitzonen erstreckt. Viele kommen aber nicht nur nach Moskau um Kunst, Kultur und die Lebensweise der Russen näher kennen zu lernen. Sie wählen Moskau als Destination, um Russischsprachkenntnisse zu erwerben oder zu verbessern.



Die russische Sprache ist nicht ganz einfach zu erlernen… sie wartet, gerade für Westeuropäer, mit einigen Besonderheiten auf. Da wäre zum Beispiel das kyrillische Alphabet. Zusammen mit dem Ukrainischen  und dem Weißrussischen bildet das Russische die Familie der ostslawische Sprachen. Sie alle bedienen sich des kyrillischen Alphabets, das in seiner Schreibweise in gewissem Maß an das griechische Alphabet erinnert.

Eine andere Schwierigkeit ist der Wortakzent, die Betonung eines Wortes also. Diese spielt für die Wortbedeutung eine wichtige Rolle. Im Russischen ist die Betonung oft sinnunterscheidend, das heißt, wer ein Wort falsch ausspricht kann in Russland leicht missverstanden werden. In vielen Fällen hilft der Kontext, in dem das Wort verwendet wird, dem Adressaten zu erahnen, welche Bedeutung vom Sprecher beabsichtigt ist. Grundsätzlich müssen sich die Studierenden aber mit der besonderen Aussprache anfreunden, um nicht in „peinliche“ Situationen zu geraten. In den Wörterbüchern signalisieren „diakritische“ Zeichen, wo die Betonung liegt. Zum Beispiel bedeutet мука́ mit der Betonung auf dem „a“ das Mehl. Mit Betonung auf dem „y“ steht му́ка allerdings für die Qual.
Außerdem wird der Wortakzent im Russischen  dazu verwendet Wortformen zu bilden und kommt so zum Beispiel bei der Konjugation und Deklination zum Einsatz.

Interessierte sollten sich von der Besonderheit der Sprache keineswegs abschrecken lassen. Mit fachlich kompetenter Unterstützung, viel Übung und dem nötigen Fleiß werden sich schon bald Erfolge einstellen. Zu denjenigen Sprachreiseanbietern, die auch Sprachaufenthalte in Moskau anbieten, gehört die Schweizer Ecole Suisse de Langues. Langjährige Erfahrung, freundliche MitarbeiterInnen und ausgezeichnete Partnerschulen überall auf der Welt, machen die Schweizer zum richtigen Ansprechpartner. Nicht nur diejenigen, die bei einem Sprachaufenthalt Englisch in Nordamerika, Großbritannien oder Neuseeland lernen wollen, sondern auch Studierende, die von der russischen oder der chinesischen Sprache fasziniert sind, bekommen bei ESL Antworten auf all ihre Fragen, ein unvergesslicher Aufenthalt im Ausland ist garantiert. Alle Partnerschulen der ESL verfügen über erfahrene Muttersprachler, die genau wissen, wie sie den Studierenden auch die Schwierigkeiten einer Sprache vermitteln können. Der Spaß am Erwerb einer Fremdsprache steht dabei immer im Vordergrund.

Die Unterbringung bei sorgfältig ausgewählten Gastfamilien ermöglicht es den Studierenden in den russischen Alltag einzutauchen. Und natürlich gehören auch die kulinarischen Höhepunkte zur Kultur und Lebensweise des Gastlandes, der man bei einem längeren Aufenthalt nachspürt. Dass die Gastmutter alle typisch russischen Gerichte beherrscht, ist so gut wie sicher. Fischgerichte sind bei den Russen nicht nur aufgrund der fischreichen Gewässer, sondern auch zwecks der strengen und auch langandauernden Fastenzeiten in der orthodoxen Kirche, sehr beliebt. Eines der bekanntesten Fischgerichte ist die  “Ucha”, zu Deutsch eine russische Fischsuppe.  Diese wird ohne Rahm oder Getreide lediglich mit Gemüse zubereitet und besteht meist aus vier verschiedenen Fischsorten.
Moskau, so viel sei verraten, ist eine Reise Wert. Und gerade ein längerer Aufenthalt, verbunden mit einem Sprachkurs und der Unterbringung bei Einheimischen bietet Sprach- und reiselustigen einen intensiven Einblick.