Puschkin Museum - Museum für nichtrussische Kunst
Das Staatliche Puschkin-Museum für nichtrussische Kunst öffnete seine Pforten in Moskau am 13. Juni 1912 unter dem Titel „Museum der schönen Künste, benannt nach Kaiser Alexander III”. Erst 25 Jahre später, zum 100. Todestag Alexander Sergejewitsch Puschkins, des bekannten russischen Nationaldichters, erhielt es seinen heutigen Namen.
Der erste Direktor des Museums war Iwan Zwetajew, der Vater der russischen Dichterin Marina Zwetajewa.
Wie schon der Name sagt, sind hier Werke nichtrussischer Künstler ausgestellt, zum größten Teil sind dies Stücke hochklassiger Künstler des Zeitraums zwischen dem 13. und 18. Jahrhundert aus Westeuropa, wie zum Beispiel Werke von Botticelli, Cézanne, Cranach, Degas, Delacroix, Dürer, Gauguin, van Gogh, Matisse, Picasso, Renoir, Rembrandt und Rubens (Tipp: Gemäldegalerie Alte Meister - Dresden).
Das Museum ist vor allem durch seine Sammlung französischer impressionistischer Werke bekannt, die zu den besten der Welt zählt. Es werden aber auch antike Kunstwerke, beispielsweise aus Rom, dem alten Ägypten besonders Kairo, Mesopotamien, Griechenland (Athen) und Byzanz, in den Räumen des Puschkin-Museums ausgestellt.
Besondere, zusätzlich veranstaltete Ausstellungen, wie unter anderem zu Schliemanns Troja-Gold, runden das Angebot des Museums ab und machen es zu einer vielfältig interessanten und auch für wiederkehrende Besuche geeigneten Sehenswürdigkeit Moskaus.
Insgesamt beherbergt das Museum eine halbe Million Kunstwerke, weshalb die ausgestellten Stücke in regelmäßigen Zeitabständen gewechselt werden. Zu einem großen Teil stammen diese aus Privatbesitz, der nach der Oktoberrevolution im Jahre 1917 verstaatlicht wurde.
Das Museumsgebäude wurde von den Moskauer Architekten Roman Klein und Wladimir Grigorjewitsch Schuchow entworfen und reicht über zwei Etagen. Besuchen können Interessierte das Puschkin-Museum von Dienstag bis Sonntag im Zeitraum von 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr.